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<othersabs xmlns="http://eprints.org/ep2/data/2.0"><item><othabstracts>Seit Mai 2007 wird an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien ein Provenienzforschungsprojekt mit der Zielsetzung betrieben, Bücher, die zwischen 1938 und 1945 geraubt und von den medizinischen Instituten und Kliniken erworben worden sind, zu erfassen und den rechtmäßigen Eigentümern zu restituieren. Der Beitrag beschreibt die Motive und die geplante Schwerpunktsetzung des Provenienzforschungsprojektes sowie die bereits umgesetzten Arbeitsschritte. An der Abteilungsbibliothek für Geschichte der Medizin konnten bereits 23.000 Bücher des ca. 170.000 Bände umfassenden historischen Buchbestandes überprüft werden. Bei ca. 1.000 Büchern besteht der begründete Verdacht, dass sie aus Raub- und Enteignungsvorgängen aus der Zeit des NS-Regimes stammen.</othabstracts><language>de</language></item></othersabs>
