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<othersabs xmlns="http://eprints.org/ep2/data/2.0"><item><othabstracts>Die sog. Informationsüberflutung - auch bisweilen data smog genannt - erweist sich zunehmend als Problem beim Internet-Retrieval. Technikbasierte Lösungsansätze wie personalisierte Agenten, Filter, Ranking-Algorithmen oder infometrische Analysetechniken haben zwar eine anfängliche Euphorie ausgelöst, letztlich jedoch das Problem nicht lösen können. Bei der derzeit zu beobachtenden Expansionsrate der Internet-Seiten nimmt das Signal-zu-Rausch-Verhältnis exponentiell ab. Selbst eine gezielte Reduzierung von Recall-Werten als Retrieval-Strategie verursacht in der Regel Ballast-Mengen, die eine qualifizierte Relevanzprüfung kaum noch zulassen. Auch greifen Forderungen nach mehr Standardisierung von Datenstrukturen in Webinhnalten oder nach konsequenter Anwendung von Metatag-Funktionen zu kurz, da sie unter den reellen Produktionsbedingungen des WWW nicht praktikabel sind. Der Vortrag will alternative Strategie-Ansätze präsentieren, ihre Stärken und Schwächen darlegen, sowie aufzeigen, für welche Fragestellungen das Web jetzt und in absehbarer Zukunft ein geeignetes Suchobjekt sein kann. Insbesondere werden syntagmatische und erfahrungsbasierte Retrieval-Strategien demonstriert.</othabstracts><language>de</language></item></othersabs>
